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Meditation macht Manager

Meditation macht Manager

Meditation macht Manager

Führungsetagen entdecken die Zen-Meditation

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enn die Vorstände und Führungskräfte der Sparda-Bank-Zentrale in München ihre Unternehmensziele für das kommende Jahr feststecken, geht das nicht ohne Zen-Meditation. Auch die Bankmitarbeiter werden inzwischen in Zen geschult, um in Stresssituationen gelassener zu bleiben und dem Team und den Kunden mit mehr Respekt zu begegnen. Auch für den Apple-Gründer Steve Jobs war Zen ein Bestandteil seines Tagesablaufes. Seine visionären Ideen – so Jobs selbst – habe seien ihm stets nach den kontemplativen Übungen gekommen. Im amerikanischen Silicon Valley gehört es bei den Managern von Google, Microsoft, Intel oder Hewlett-Packard inzwischen zum guten Ton, meditative Übungen zu praktizieren. Die Mindfulness-Bewegung in den Staaten hat inzwischen auch in den Führungsetagen großer deutscher Unternehmen Einzug gehalten, wie etwa bei der Robert-Bosch-Stiftung, dem Handelsblatt-Verlag oder der Commerzbank. Zen gilt dort mittlerweile als Pflichtveranstaltung für den Berufsalltag. Schaut man auf das Kursprogramm-Verzeichnis bekannter Zen-Lehrer, wie Pater Willigis Jäger, machen Zen-Seminare für Führungskräfte inzwischen das Tagesgeschäft aus. Was hat diesen Trend in den letzten Jahren so begünstigt?

Auf der Führungskräfte-Ebene hat man inzwischen erkannt, dass der globale Wirtschaftswahnsinn in der jetzigen Form keine Zukunft mehr hat. Es geht nicht mehr bloß um Umsätze, Shareholderzufriedenheit oder Gewinnmaximierung. Große Unternehmen versuchen mehr und mehr, Mensch, Natur und Umwelt als Ganzes zu betrachten und die Unternehmensziele zum Wohle aller zu gestalten. Sie haben erkannt, dass man über Stille und Achtsamkeit Kraft gewinnt und lernt, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden. Zen unterstützt den Prozess der Selbstoptimierung, indem man sich bewusst wird, was im Leben wichtig ist und dass ein glückliches Leben viele Faktoren harmonisch einschließt. Nicht zuletzt hilft Meditation, die tiefe Verbundenheit von Mensch und Umwelt zu erfahren. Einstein sagte einmal, dass es eine optische Täuschung des Bewusstseins sei, dass der Mensch sein Leben als getrennt und nicht als Einheit mit allem erfährt. In der Meditation wird genau das erreicht, und daher ist das auch für zukunftsfähige Unternehmen von großer Bedeutung.

Nicht zuletzt nimmt dieser Trend den Esoterikspöttern den Wind aus den Segeln. Gerade die „Superwirtschaftler“ üben sich in esoterischen Disziplinen, während sich die Masse immer noch mit Privatfernsehen einlullt. Die große Esoterikbewegung im letzten Jahrhundert fängt jetzt an, Früchte zu tragen.

Schließen wir mit einer Aussage von C. G. Jung: „Wer nach außen schaut, träumt – wer nach innen blickt, erwacht!“ Langsam wird es Zeit …

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